21. Abrahamsfest – Utopisches in Krisenzeiten – Gemeinsam unterwegs

Music for Hope – Musik für Hoffnung

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

eines möchte der palästinensisch-syrische, heute in Deutschland lebende Pianist Aeham Ahmad nicht: Sich auf seiner medial vielbeachteten Rolle als “Pianist in Trümmern” ausruhen. Am Samstag, 6. November präsentiert dieser hochbegabte Musiker in einem Solokonzert seine spannende künstlerische Gegenwart. Nicht minder spektakulär ist die Spielstätte: Marls „Scharoun-Aula“, dieser einzigartiger, von Hans Scharoun 1964-1970 (dem Erbauer der Berliner Philharmonie) erbaute Konzertsaal.Veranstaltet wird das Konzert von der Christlich-Jüdisch-Islamischen Arbeitsgemeinschaft (CIAG), zu dessen Kernanliegen der interkulturelle Dialog gehört. Wir möchten Sie als Vertreter*innen der Medien ganz herzlich zu diesem Konzert im Rahmen des 21. Abrahamsfestes einladen.

Sein letztes Konzert zu Beginn des Lockdowns im November 2020 hatte Aeham Ahmad an diesem Ort gespielt. Es wurde mit großer Resonanz online übertragen. Im Zentrum seiner aktuellen Livetournee steht das Programm seiner neuen, mittlerweile achten CD-Veröffentlichung, welche er selbstbewusst “Das Leben” betitelt hat. Klassisches Klavier studierte er in Damaskus, heute hat er den Jazz im Zusammenwirken mit nahöstlichen Einflüssen als kulturelle Praxis von Integration und Toleranz entdeckt. Dies gibt einer engen Freundschaft zwischen Aeham Ahmad und der Christlich-Islamischen-Jüdischen Arbeitsgemeinschaft seit vielen Jahren einen fruchtbaren Nährboden.

Weitere Infos siehe Anhang

Samstag, 6. November 2021, Einlass 16.30 Uhr, Beginn 17.00 Uhr

Scharounschule Marl, Westfalenstraße 68 A, 45770 Marl-Drewer

Die Teilnahme ist kostenlos, wenngleich nur mit Anmeldung über den i-Punkt der Stadt Marl. Das Büro ist telefonisch unter 02365-994310 zu erreichen.

AUSVERKAUFT – mögliche Rücklaufkarten an der Abendkasse ab 16.30 Uhr.

Abrahams/Ibrahims Frauen: Hagar und Sarah – freundschaftlich verbunden

Lucy D´Souza-Krone, die aus Indien stammende, in Deutschland lebende Künstlerin übergab der CIJAG Marl kürzlich die Kopie dieses ihres Kunstwerkes. Am 28. und 29. Okt.2021 stellt sie ihre Werke aus und leitet sie sehr eindrücklich Künstlerische Workshops im Hans Böckler Berufskolleg Marl und im Gymnasium am Loekamp Marl, zum Thema: „Kunst fürs Klima“. Siehe: Homepage: Lucy-art.

Presseankündigung

  1. Abrahamsfest Marl 25.9.2021

www.abrahamsfest-marl.de

 

Presseankündigung

Am MI 29. Sept. 2021 von 14 – 16 Uhr besuchen Kunstkurse aus dem Hans Böckler Berufskolleg, dem Gymnasium am Loekamp und der Willy Brandt Gesamtschule die Doppelausstellung Günter Haese und Gereon Krebber im Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. Museumsleiter Georg Elben hat mit seinem Team und mit den Kunstlehrerinnen Frauke Arnold, Theresa Riekert und Sylvia Frechen und Planern vom 21. Abrahamsfest (Hartmut Dreier, Beatrix Ries, Heidi Blessenohl, Dunia Arcun) eine spannende Erkundung dieser Ausstellung vorbereitet.

Günter Haese macht neugierig durch seine kleinteiligen Skulpturen z.b. mit Eisenfedern aus Uhrwerken. Gereon Krebber setzt einen Kontrapunkt durch sein Experimentieren mit Formaten und Werkstoffen.

Seit einigen Jahren kooperieren das jährlich im Herbst stattfindende Abrahamsfest mit dem Skulpturenmuseum Glaskasten Marl. So auch in diesem Jahr, dem letzten Jahr des weit über Marl hinaus, auch international  wert geschätzten modernen Kunstmuseums am Standort unten im Rathaus. Denn es wird umziehen nach Marschall 66 an der Kampstrasse. Im Blick auf die Corona-Regeln ist diese Veranstaltung am 29.9. leider nicht allgemein zugänglich.

Gez. Hartmut Dreier

Bericht vom Seminar „Klima – Wasser- Bäume“ am 12. 9.2021

 

Bericht vom Seminar „Klima – Wasser- Bäume“ am 12. 9.2021    (Stand: 19.9.korr 22.9.21)

Pre-Opening des 21. Abrahamsfestes 2021 mit dem Leitthema: „Utopisches in Krisenzeiten – Gemeinsam unterwegs“. Ort: Fatih-Moschee, Bachackerweg 197, 45772 Marl-Hamm. Zugleich bundesweite Eröffnung der „Religiösen Naturschutztage“ des Abrahamischen Forums in Deutschland (Sitz: Darmstadt) durch deren anwesende Verantwortliche Stephanie Krauch und Johanna Hessemer.

Zum Tagesseminar hatten sich ca 50 Personen aus verschiedenen Religionen und Generationen angemeldet und der zur Fatih-Moschee gehörende Saal war um 9 Uhr gefüllt und blieb es bis zum Ende um 17 Uhr. Auch in den Gesprächspausen und der ausführlichen Mittagspause – mit der Möglichkeit zur Teilnahme am Mittagsgebet – blieben die Teilnehmenden. Die Frauengruppe um Melek Catmak sorgte für vorzügliche Bewirtung – am Tisch, in den Pausen, beim Mittagsbuffet.

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