Presseankündigung: Filmdokumentation „Jüngere fragen, Ältere erzählen: Einwanderung aus der Türkei und Leben in Marl heute“

  1. Abrahamsfest                     Marl 5.2.2018

„Jüngere fragen, Ältere erzählen: Einwanderung aus der Türkei und Leben in Marl heute“. Dazu haben Jugendliche aufgrund von Interviews mit Älteren einen weiteren Film hergestellt. Er wird am Sonntag, 11. Feb. 2018 um 14.30 Uhr in der Yunus Emre Moschee, Sickingmühlerstrasse/ Haardstrasse in Marl-Brassert öffentlich vorgeführt. Dazu wird im Namen des 17. Abrahamsfestes und der Yunus Emre-Moschee herzlich eingeladen. Am Gespräch beteiligen sich die jüngeren Filmemacher (aus der Yunus Emre Moschee)  und Ältere, die befragt wurden.

Dieses Projekt hatte bereits in früheren Jahren aufschlussreiche Kurzfilme in der Fatih-Moschee erbracht. Es soll auch in 2018 in der Yunus Emre Moschee und darüberhinaus in weiteren Marler Moscheen und Vereinen fortgeführt werden.

Nach und nach entsteht in Marl ein  nach und nach ein zeitgeschichtliches Film-Archiv .

Gez. Hartmut Dreier (tel. 02365 – 4 20 76, email:dreier.marl@freenet.de)

„Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus“ -Marl im Rathaus am 27.1.2018

 

Fotos von der Veranstaltung im Fotoalbum oder auf das Plakat klicken.

 

Veranstalter: Die Stadt Marl in Kooperation mit den ev. und kath. Kirchen, CIAG Marl, Weltzentrum Marl, Integrationsrat, Städtepartnerschaftsverein Marl-Zalaegerszeg-Krosno, Worship Projekt Marl.

Als Zeitzeugin las Halina Birenbaum (Herzliya, Israel) eigene Gedichte – bewegend. Den Film einer Marler Besuchsgruppe vom genannten Städtepartnerschaftsverein im ehem. KZ Auschwitz-Birkenau (realisiert von Brigitte und Manfred Vorholt) begleitete Michael Kunze (Konzertmeister der Musikgemeinschaft Marl, Dozent an der Städtischen Musikschule Marl) auf seiner Violine – spontan und virtuos. Michael Sturm von Villa ten Hompel (Münster/W.) referierte über den aktuellen Diskussionsstand des Erinnerungs-Lernens – erwachsenenpädagogisch . „Wie sollen wir heute
angemessen mit dieser Vergangenheit umgehen?“, konkret dazu präsentierte der Leistungskurs Geschichte des GiL = Gymnasiums am Loekamp unter Leitung von Benedikt Berghoff eine gut gearbeitete Ausstellung im Foyer des Rathaus-Saales (aus Zeigründen leider nicht in einem Beitrag in der Veranstaltung). Bürgermeister Werner Arndt begrüßte,Integrationsratsvorsitzender Cengiz Caliskan verabschiedete. Das Worship Projekt Marl begleitete diese Veraqnstaltung „Wege der Erinnerung“. Jennifer Radscheid moderierte das ganze, sie ist verantwortlich für Erinnerungsarbeit in Marl. Vor der städtischen Gedenkfeier leiteten die Pastoren Herbert Roth und Ulrich Walter den Ökumenischen Gottesdienst zur Gedenkfeier – ebenfalls im Rathaus.

PDF-Archiv

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CIAG/CIJ-AG und Abrahamsfest

 

CIAG Marl bekommt den Tschelebi-Friedenspreis des Zentralinstituts Islam-Archiv-Deutschland Amina Abdullah Stiftung (Soest):

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Zuerst erschienen: AMOS-TRANSPARENT 3 – 2007  Download this file (Grundlagentexte -  Abrahams-Baum in Marl.pdf) Grundlagentexte – Abrahams-Baum in Marl.pdf

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Abrahamsfest

 

Ausführliche Sachberichte 

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CIAG/CIJ-AG

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Flyer/Plakate

 
 
 
 

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 Verschiedenes

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Literaturhinweise

Heinrich Wilhelm Schäfer

Die Taufe des Leviathan

Protestantische Eliten und Politik in den USA und Lateinamerika

Politik steht zunehmend unter dem Einfluss von Religion, insbesondere in Nord- und Südamerika. Führer der evangelikal-pfingstlichen Bewegung verschaffen sich dort immer mehr politische Macht und bilden eine religiöse Rechte. Aus dem Leiden an sozialer Ungleichheit formen sie ein rückschrittliches Wählerpotenzial und durchlöchern die Grenze zwischen Religion und säkularer Politik. Dagegen positionieren sich auf der Linken religiöse Graswurzelbewegungen, die die Erfahrungen sozialer Ungleichheit in ethischen Protest umleiten. Heinrich Wilhelm Schäfer analysiert diese religiös-politischen Kämpfe um gesellschaftliche Macht und Laizität in den Amerikas und diskutiert die Möglichkeiten eines post-säkularen Dialogs.

Hier der ganze Text:


 

Liebe Freundinnen und Freunde der guten Literatur,

gerade habe ich die Übersetzung des wunderbaren Romans „Sara“ von Sergio Ramírez abgeschlossen, der Ende Juni schon bei der Schweizer edition 8 erscheinen wird, und ich muss sagen, dass ich selten eine Übersetzungsarbeit so genossen habe.

In den vergangenen Jahren habe ich ja schon einige starke Bücher von Sergio übersetzt, doch in diesem Roman, in dem es tatsächlich um die biblische Sara, die Frau Abrahams geht, übertrifft Sergio sich selbst.

Der Roman erzählt die Geschichte von Sara und Abraham aus der Sicht Saras, einer resoluten, skeptischen, listigen Frau, die das Handeln ihres Mannes und auch das Handeln Gottes, des „Zauberers“, wie Sara ihn nennt, nicht einfach hinnimmt, sondern hinterfragt und sich dagegen auflehnt – als Abraham dem „Zauberer“ in blindem Gehorsam den gemeinsamen Sohn Isaak opfern will, ist es Sara, die Isaak vom Altar reißt und so seinen sinnlosen Tod verhindert.

Zwar hält sich Ramírez nicht sklavisch an die biblische Vorlage, die wichtigsten Motive der überlieferten Legende bilden jedoch auch hier den Handlungsrahmen. Dabei ist die Darstellung Saras und der anderen handelnden Personen geprägt von dem für Ramírez charakteristischen hintergründigen Humor, der es meisterhaft versteht, die Balance zu halten zwischen dem Tragischen und dem Komischen menschlichen Lebens.

Kurz und gut: Ich möchte Euch die Lektüre dieses Romans wärmstens empfehlen. Wenn Ihr Euch dazu entschließt, könnt Ihr das Buch jetzt schon bei der Buchhandlung Eures Vertrauens bestellen – oder bei meiner, die es Euch gern zuschickt: die „Buchhandlung am Obstmarkt“ meines Freundes Kurt Idrizovic hier in Augsburg. Mit diesem Link seid Ihr schon drin:

https://buchhandlung-am-obstmarkt.buchhandlung.de/shop/article/44149359/sergio_ram_rez_sara.html

Und wenn Ihr den Roman lest, interessiert es mich natürlich zu erfahren, wie er Euch gefallen hat!

Einstweilen Dank für Euer Interesse und herzliche Grüße

Euer Lutz Kliche

PS: Für den Juli bereiten wir mit Kurt Idrizovic eine virtuelle Buchpräsentation, an der, wenn alles klappt, auch Sergio Ramírez aus Managua zugeschaltet werden soll. Dazu gibt es beizeiten eine gesonderte Einladung.


 

Fachkundige Beiträge aus der Welt der Religionen – weltweit

Die aktuelle HdR-Ergänzungslieferung 68  (Juni 2021) enthält folgende Beiträge:

• Räume der Stille [Multifaith Spaces](Kim de Wildt)

• Jainismus  {Jainism] (Patrick Felix Krüger)

• Politische Ethik im Kontext der Weltreligionen [Political Ethics of World Religions] (Christian Polke)

• Das konfessionell gebundene Bildungswesen in der DDR [The Denominational Education System in the GDR] (Uwe Grelak & Peer Pasternack)

• Essen als Zeichen religiöser Identität in den drei monotheistischen Religionen – Potenziale und Grenzen interreligiösen Lernens ( [Dietary habits as a symbol of religious identity in the three monotheistic religions – possibilities and limits of interreligious learning] (Raphael Schlehan)

• Religions for Peace 50 Jahre – eine Bilanz nach der 10. Weltversammlung 2019 in Lindau am Bodensee [Religions for Peace 50 Years – A balance after the 10th World Assembly 2019 in Lindau on Lake Constance] (Johannes Lähnemann)

Auch wenn das HdR nach 24 Jahren weiterhin „Handbuch“ heißt, ist es ein Peer Reviewed Journal.

Themen- und Manuskriptangebote bitte an Udo.Tworuschka@uni-jena.de

Mit freundlichen Grüßen

Udo Tworuschka

Handbuch der Religionen | Klöcker / Tworuschka |
                Loseblattwerk mit Aktualisierungen, 2013 (Cover)

Klöcker / Tworuschka

Handbuch der Religionen / Handbook of Religions

Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften in Deutschland und im deutschsprachigen Raum

Churches and other Religious Communities in Germany and in German-speaking Countries

Loseblattwerk mit Aktualisierungen. Loseblatt. Rund 7300 Seiten in 10 Ordnern (Stand Juni 2021)

Ein in Anspruch und Umfang einzigartiges, wissenschaftlich fundiertes Nachschlagewerk über das gesamte Spektrum der Religion/ en in Deutschland und im deutschsprachigen Raum:

  • wissenschaftlich fundiertes Orientierungswissen
  • Peer-Reviewed
  • von einem Team kompetenter Experten (zwei Herausgeber, 19 Editoren, über 200 Autoren)
  • über Geschichte, religiöse Kernaussagen und Autoritäten, Organisationen und Verbreitung, Glaubenspraxis sowie das Verhältnis zum Staat und anderen Religionen
  • zur gezielten Recherche nach Themenbereichen
  • mit kontinuierlichen Informationen zu neuen Entwicklungen, ständig aktualisierte Neuerscheinungen und Kontaktadressen
  • Als Bezieher der Fortsetzung der Print-Ausgabe können Sie auch eine Online-App für PC/Laptop, Tablet/Smartphone erhalten.
  • Westarp Verlagsservicegesellschaft mbH, Hohenwarsleben
  • Verleger: Wolf Graf von Westarp
  • Redaktion: Dr. Günther Wannenmacher
  • Mehr Infos unter: www.handbuch-religionen.de
  • Themen- und Manuskriptangebote an Udo.Tworuscha@uni-jena.de

Handbuch der Religionen als PDF


 

Im Glauben vereint Studie der Konrad Adenauer Stiftung

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Infosheet Vielfalt der Religionen im Ruhrgebiet

Download this file (Infosheet_Vielfalt der Religionen.pdf) Infosheet_Vielfalt der Religionen.pdf


An diesem Handbuch der Religionen kommt niemand vorbei!

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

die aktuelle HdR-Ergänzungslieferung 65  (September 2020) enthält folgende Beiträge:

* Alltagskulturen der Konversion in Deutschland [Everyday Cultures of Conversion in Germany], von Christine Bischoff

* Die DITIB im Spannungsfeld politischer, religiöser und gesellschaftlicher Erwartungen [DITIB in the Area of Conflict between Political, Religious and Social Expectations], von Aysun Yaşar

* Ein deutsches Islamgesetz? Wäre ein Islamgesetz nach österreichischem Muster vereinbar mit dem Religionsverfassungsrecht der Bundesrepublik Deutschland? [A German Islam Law? Would an Islamic Law based on the Austrian Model be compatible with the German Constitutional Law on Religion?],  von Stefan Muckel

* Islamisch-theologische Studien an der Universität Wien. Theologie im modernen akademischen Kontext [Islamic Theological Studies at the University of Vienna. Theology in a Modern Academic Context], von Ednan Aslan

* Buddhismus in Deutschland, Teil 1 [Buddhism in Germany], von Martin Rötting

* Seichō-No-Ie [Seichō-No-Ie], von Monika Nawrot

 

Zusammenfassungen/ Summaries aller Beiträge enthält die angehängte Leseprobe.

 

Freundliche Grüße von

Udo Tworuschka.

 udo.tworuschka@uni-jena.de 

 

www.handbuch-religionen.de

 

 

Klöcker / Tworuschka

Handbuch der Religionen / Handbook of Religions

Kirchen und andere Glaubensgemeinschaften in Deutschland und im deutschsprachigen Raum

Churches and other Religious Communities in Germany and in German-speaking Countries

Loseblattwerk mit Aktualisierungen. Loseblatt. Rund 7600 S. In 10 Ordnern (Stand September 2020)

 

Ein in Anspruch und Umfang einzigartiges, wissenschaftlich fundiertes Nachschlagewerk über das gesamte Spektrum der Religion/ en in Deutschland und im deutschsprachigen Raum:

 

  • wissenschaftlich fundiertes Orientierungswissen
  • Peer-Reviewed
  • von einem Team kompetenter Experten (zwei Herausgeber, 19 Editoren, über 200 Autoren)
  • über Geschichte, religiöse Kernaussagen und Autoritäten, Organisationen und Verbreitung, Glaubenspraxis sowie das Verhältnis zum Staat und anderen Religionen
  • zur gezielten Recherche nach Themenbereichen
  • mit kontinuierlichen Informationen zu neuen Entwicklungen, ständig aktualisierte Neuerscheinungen und Kontaktadressen
  • Als Bezieher der Fortsetzung der Print-Ausgabe können Sie auch eine Online-App für PC/Laptop, Tablet/Smartphone erhalten.
  • Westarp Verlagsservicegesellschaft mbH, Hohenwarsleben
  • Verleger: Wolf Graf von Westarp
  • Redaktion: Dr. Günther Wannenmacher
  • Mehr Infos unter: www.handbuch-religionen.de
  • Themen- und Manuskriptangebote an Udo.Tworuscha@uni-jena.de

 

Rezension:

Hartmut Dreier                                                        

Johannes Lähnemann: Lernen in der Begegnung. Ein Leben auf dem Weg zur Interreligiosität. 

Johannes Lähnemann gehört zu den Pionieren einer am Gemeinwohl und Friedensethik orientierten Theologie und Pädagogik und hat bahnbrechend in interkultureller, interreligiöser Religionspädagogik gewirkt. Recht erfolgreich dank seines ihm eigenen langen Atems hat er Praxis und Theorie verbunden, andere beeinflusst und er fällt unter seinesgleichen  angenehm auf: unaufdringlich, unprätentiös, für Vorhaben andere gewinnend, weltgewandt, musisch. Wer ihn kennt, hat ihn oft erlebt mit seinem Blasinstrument im Gepäck oder an den Lippen, einen Paul Gerhard-Choral oder ein Bach-Vorspiel blasend: auch bei interreligiösen Tagungen  und solche anregend: Nachweisbar braucht auch „Dialog“ Musik. Denn Ethik  und Reflexion wurzeln im  „Schönen“ (worauf Milad Karimi gerne hinweist).

In seiner  Biografie von Ende 2017 „Lernen in der Begegnung. Ein Leben auf dem Weg zur Interreligiosität“ schildert Johannes Lähnemann (Jahrgang 1941) seinen Lebensweg, mit Fotos auch aus dem Familiären, und mit wichtigen Konferenzprotokollen aus Begegnungen und Projekten der modernen Religionspädagogik und Friedensethik, z.B. in „Religions for Peace“. Das Buch liest sich spannend und ist ein Handbuch, ein Nachschlagewerk der Etappen auf dem Weg zu einer  Humanen Bildung, interkulturell und religionssensibel, zuhörend und Hoffnung „stiftend“, in Sorge um den Planeten Erde.  Der Autor ist ein echter „Kümmerer“ z.B. in der mehrjährigen Untersuchung, wie das Christentum in Schulbüchern z.B. in der Türkei dargestellt ist. Er förderte auch die Zusammenarbeit mit der seit Jahrzehnten faszinierenden modernen islamischen Theologie/Religionspädagogik  in Ankara („Ankara Schule“, z. B. eine Beyza Bilgin).In seiner interreligiösen  Pädagogik kooperiert er von Anfang an mit dem von Tübingen ausgehenden „Projekt Weltethos“ („Kein Weltfriede ohne Religionsfriede“ und umgekehrt, Hans Küng und Franz-Josef Kuschel). Unverzichtbar ist für ihn der Konziliare Prozess  für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung. Das Buch berichtet auch umfassend über das seit 1982 alle 3 Jahre stattfindende Internationale Nürnberger Forum – zu den aktuellen epochalen Debatten und mit vielen praktischen Impulsen.

Das sehr gut lesbare Buch zeigt, wie existenziell zusammen gehen kann: eine musische Ader und Hartnäckigkeit, menschliche Nähe, genaue wissenschaftliche Kontextualität, Praxis am Ort (immer weiter in Nürnberg, neuerdings im Un-Ruhestand in Goslar) und vielerlei Einmischungen auch dank weltweiter Vernetzung.

 Göttingen: Vandhoek&Ruprecht 2017, 304 Seiten


Hartmut Dreier                                                                                     1.2.2019

Ortlieb Fliedner: Liebe Rana, lieber Achmed. Briefe über Deutschland zur Vertiefung der Fragen des Einbürgerungstests.

Dieses Taschenbuch sollte durch die Landes- und Bundeszentralen für Politische Bildung maximal verbreitet werden. Alle Heranwachsenden hierzulande sollten es in der Klasse 10 ausgehändigt bekommen. –  Aus menschenrechtlicher Sicht erläutert  Dr. jur. Fliedner, was es mit der Bundesrepublik Deutschland auf sich hat. Seine sorgfältig gearbeitete, aktuell recherchierte Darstellung legt er vor  als Briefe an „Liebe Rana, lieber Achmad“, ein Flüchtlingspaar aus Syrien, die 2015 nach Bonn in die Nachbarschaft von Ehepaar Ortlieb Fliedner und Sabine Hadamik kamen und es auch dank solch eines fundierten, nachbarschaftlichen Trainings geschafft haben. Das Buch enthält auch den Gesamtkatalog der 310 für den Einbürgerungstest zugelassenen Prüfungsfragen, aus denen jeweils 33 Fragen per Zufallsgenerator ausgewählt werden; zu jeder Frage gibt es vier Antworten, von denen immer nur eine richtig ist. Bestanden hat, wer 17 Fragen richtig beantwortet; ich hätte vermutlich bei der ein oder anderen Frage gepasst. – Fliedner war  1995 – 99 erster hauptamtlicher Bürgermeister in Marl, lebt seitdem wieder in Bonn, als Anwalt u. a.für Medienrecht. 

Wiesbaden: KSV Kommunal – und Schulverlag , 2018, 210 Seiten


Hartmut Dreier                                                                                                              1.Feb. 2019

Ferdinand Kerstiens: Trotz allem: Hoffnung – Biblisch – politische Anstöße

Ferdi Kerstiens, geb. 1933, kath. Priester, Studentenpastor in Münster bis 1975, seitdem in Marl. „Ferdi“ ist Pfeffer und Salz in jeder Suppe, nicht nur in Marl und früher in Münster, nicht nur im Bistum Münster sondern als Akteur der „Kirche von unten“ und entsprechender Aktionen bei Katholikentagen („von unten“) und als „Geistlicher Berater“ der kath. ökumenischen Friedensorganisation Pax Christi, im „Weltzentrum“ Marl und wo er gebraucht wird. Gebeten und ungebeten, beauftragt und selbst ernannt mischt er sich ein. Einige Kostproben davon hat er nun neu zugänglich gemacht in diesem Taschenbuch. Er widmet es, indem er allen dankt, die „mich teilnehmen ließen an ihrem Glauben, ihren Fragen und Enttäuschungen und mit denen ich gemeinsam für eine jesusgerechte Kirche und eine menschengerechte Gesellschaft kämpfte“. Auf seine Krücke gestützt kämpft er weiter mit der Kraft seines kritischen Geistes und seiner „gebildeten“/informierten Menschlichkeit.

Fromm Verlag 201883 S, ISBN; 978-613-8-35018-7


Literatur zum 27. Januar 2019 – Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus.

Hartmut Dreier                                                                                  1.Feb. 2019

Klaus Ahlheim: Mehr Opium als Salz? Theologie und Religionskritik nach 1968 

Klaus Ahlheim betreibt als studierter Theologie Religionskritik und als habilitierter Pädagoge kritische politische Erwachsenenbildung. Im o.g. Sammelband legt er Aufsätze und Reden von 1969 – 1979 vor, er war  Studentenpastor in Frankfurt/M (1972 – 1981) und schlug sich mit der bürgerlichen Theologie und Kirche herum. „Zeitgenossen finden sich in vielen Bezügen an die eigene Praxis erinnert. Man muss sich fragen, wie viel Verdrängung sich in die Nachrufe auf den großen Staatsmann Helmut Schmidt gemischt haben, wenn man Klaus Ahlheims Buchbesprechung über die „Religion des Herrn Schmidt“ aus dem Jahr 1976 liest“ (so Hans Gerd Klatt in einer Rezension). Ahlheims kritische und sehr gut lesbare Texte sind auch heute – Jahrzehnte später – zutreffend und erhellend: Themen wie „Religionskritik von Karl Marx“, „Zur funktionalen Theorie kirchlichen Handelns“, „Protestantismus und Kapitalismus bei Max Weber“. Ahlheim sieht Hoffnung bei Parteinahme in sozialen Konflikten für die Aufbegehrenden („Die Veränderung von Theologie in sozialen Konflikten“). Für Ahlheim ist die Frage nach der gesellschaftlichen Alternative (einschließlich der Eigentumsfrage – auch an Produktonsmitteln) das was wirklich zählt, die Verpflichtung aus der Botschaft Jesu wie sie ein Johannes von Konstantinopel (genannt „Chrysostomos“) im 4. Jahrhundert klar „drauf hatte“: Daran misst Ahlheim bürgerliche Theologie und Kirche in den 1960/70er Jahren. – Bis zu seinem beruflichen Umstieg. Als Erwachsenenpädagoge hat er ab 1981 als Professor in Marburg und Essen (Duisburg-Essen) gewirkt und Studierende angestiftet, auch in Projekten gegen Rechtsextremismus“ (Rechtsextremismus  auch in der „Mitte der Gesellschaft“), zum „Vorurteil“ und zur „Gedenkstättenarbeit“. Er wirkt in den Spuren von Adornos Frage von 1959: „Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit?“ bzw „Erziehung nach Auschwitz“. In Marburg hat er für Unruhe gesorgt, als er den damaligen sozialethischen Star Dietrich von Oppen wegen dessen Wissenschaftskarriere im NS-Staat skandalisieren half. Ahlheims „frühe“ Religionskritik und Kirchenkritik ist auch in den derzeit schrumpfenden Kirchen klug, erfrischend, aktuell. Salz inmitten von Opium!

Ulm: Klemm+Oelschläger 2015, 196 S. 

Sehr empfohlen sei auch Rose Ahlheim/Klaus Ahlheim: Autonomie statt Gehorsam. Zu einer Erziehung nach Auschwitz“, Ulm: s.o.2018,40 S. Es geht um Kindererziehung – und um mehr.


„Der andere Prophet: Jesus im Koran“ von Mouhanad Khorchide, Klaus von Stosch, Verlag.Herder Freiburg i.Brsg. Quelle: MiGAZIN, April 2018

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Peter Hensinger: Trojanisches Pferd Digitale Bildung“

Auf dem Weg zur Konditionierungsanstalt in einer Schule ohne Lehrer

60 Seiten, 5.– €

Inhalt: Die Superwanze-Smartphone und TabletPC als Lehrmittel / Troja­nisches Pferd „Digitale Bildung“: Big Brother ist teaching you! / Führt der Einsatz von digitalen Medien zu besserem Lernen? / Die irreversiblen Schädigungen des Gehirns / Die Digi-talisierung des Natürlichen /Zehn bereits eingetretene Nebenwirkungen / Die soziale Ungleichheit wird verstärkt und die Bildungsschere geht auseinander / iDisorder – „… als hätten wir alle ADHS!“ / „Brave New World“? Kritiker formieren sich: Nein zur Googlification der Erziehung! / Fünf Thesen /Über den Autor / Im Anhang: Trojaner aus Berlin: Der „Digitalpakt#D“

Die vorliegende Veröffentlichung beschäftigt sich mit der schleichenden Neuaus­richtung unseres Erziehungswesens durch digitale Medien. Es geht um die Bestrebungen von Google, Apple, Microsoft, Bertelsmann, der Telekom & Co., Bildung in die Hand zu bekommen – und warum fast keiner diese Unterwanderung bemerkt.

Wer den Stand der wissenschaftlichen Forschung kennt, weiß, dass Smartphones, Tablets und WLAN als Lernmittel im Unterricht eher schaden als nützen. Wer Bildungschancen und Bildungsgerechtigkeit erhöhen möchte, investiert nicht in Technik, sondern in die Ausbildung und Anstellung von Lehrkräften und stärkt die Vermittlung der traditionellen Kulturtechniken Lesen, Schreiben und Rechnen. Das ist die Basis für Bildungsprozesse mit analogen wie mit digitalen Medien.“

(aus dem Positionspapier der Initiative „aufwach(s)en mit digitalen Medien“ des Bündnisses für Humane Bildung)

 

pad-Verlag – Am Schledorn 6 – 59192 Bergkamen / pad-Verlag@gmx.net


Islam (Frühjahr 2017)

Weltreligionen (vor wenigen Tagen)

Preis: 24,99 €

 

Das Buch präsentiert in Word und Bild die großen Weltreligionen: Judentum, Christentum, Islam, Buddhismus sowie Hinduismus. Die faszinierende Geschichte der Entstehung dieser Religionen und ihres durch die Jahrhunderte wechselnden Verhältnisses zueinander ermöglicht Einblicke und Wertschätzung für die fremden Ähnlichkeiten der anderen Religionen.

 


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Quelle: Interreligiöse Arbeitsstelle (INTR°A)e.V. Nachrodt/Westfalen