Juden feiern Schawout am 2. und 3. Juni 2025; Muslime feiern Opferfest am 6. bis 9.Juni 2025; wir Christen feiern Pfingstfest am 8. und 9. Juni 2025

Liebe Nachbarn jüdischen und muslimischen Glaubens

Almuth und Hartmut Dreier grüßen und glückwünschen sehr herzlich zu den bevorstehenden Festen: Juden feiern Schawout am 2. und 3. Juni 2025; Muslime feiern Opferfest am 6. bis 9.Juni 2025; wir Christen feiern Pfingstfest am 8. und 9. Juni 2025. 

Wir sehen nicht  nur zeitliche sondern auch inhaltliche Verbindungslinien: Es stehen nach unserer Auffassung bestimmte Gestalten und Erfahrungen gemeinsam im Zentrum dieser Feste:

Schawout: 50 Tage nach Pessah, Mose empfängt die Zehn Gebote am Sinai: sie sind Grundlagen menschenrechtlicher Vereinbarungen mit Wirkung in der Weltgeschichte

Opferfest: als Abschluss der Pilgerfahrt in Mekka, Abraham wird geprüft ob er sogar seinen Sohn opfern würde; mit dem Ergebnis als Auftrag: kein Mensch darf mehr getötet werden.

Pfingsten:50 Tage nach Karfreitag/Ostern, Menschen aus aller Welt kommen in Jerusalem zusammen und verstehen sich in aller Vielfalt. Und: Es soll  nicht mehr gelten „Der Turmbau zu Babel“ als Urbild menschlichen Irrtums, allmächtig und wie Gott zu sein.

Wir grüßen von Herzen und erkennen in der gruseligen,  kriegerischen Gegenwart mit allen Stürmen auch in der Natur,  in diesen Festzeiten in der ersten Juni-Hälfte 2025, viele weitere Gründe, friedlich und gut nachbarschaftlich zusammen zu leben – hier wo wir es können! Und in diesem Sinne engagiert zu wirken!

In diesem Sinne grüßen wir beiden von Herzen, Almuth und Hartmut Dreier (45772 Marl, Tel.02365 – 4 20 76 oder 0177 14 85 640)

Markt der Möglichkeiten – das Fest für die ganze Familie

 

Am Sonntag, 25. Mai 2025 tummelten sich wieder einmal Tausende Menschen beim „Markt der Möglichkeiten“ auf dem Quartiersplatz Hüls-Süd in Marl. Gelegentliche Wolken mit etwas Regen unterbrachen die sonnige Wärme aber taten der hervorragenden Stimmung keinen Abbruch. An die 50 Gruppen waren mit ihren Ständen beteiligt. Seit Jahren ist dieses Stadtteilfest ein Zeichen für hervorragende Stadtteilarbeit von Stadt und Diakonie, mit immer förderlicher Vernetzung dank einem Team um Sozialarbeiterin Ramona Glodschei von der Diakonie. Auch der jahrelange Stand „Abrahamsfest“ der früheren CIJAG um Lilia Vishnevetzka war dieses Jahr wieder dabei – diesmal als Verein Raduga e.V., wo Menschen aus der Ukraine, Russland, Belo, Deutschland friedlich zusammen arbeiten; viele von ihnen wie Lilia leben seit Jahren in Marl mit deutschem Pass. Lilia Vishnevetzka war Jahre lang Sprecherin der CIJAG/Abrahamsfest.

 Zu sehen sind:

Lilia Vishnevetzka (ehrenamtliche Integrationsaktive in Raduga, früher CIJAG/Abrahamsfest/Abrahamhaus)

Marina Mikolajczak (von Anfang an aktiv beim Stadtteilfest Hüls-Süd, Mitbegründerin der U3-Kita „Schnullerbande“)

Ramona Glodschei (Regiestelle dieses Stadtteilfestes, mit Jens Flachmeier (auch Gemeinwesenarbeiter bei Diakonie, lange Zeit aktiv in CJAG/Abrahamhaus/Abrahamsfest)

Tina Breier (von Anfang an aktiv beim Stadtteilfest Hüls-Süd, Mitbegründerin und auch aktuell verantwortlich in der U3-Kita „Schnullerbande“)