Zum 1. Mai 2021 – Grußbotschaft an den DGB Emscher-Lippe

Liebe KollegInnen im DGB Emscher-Lippe-Region

Lieber Marc Rosendahl

Wir grüßen am 1. Mai 2021 sehr herzlich, im Namen der CIJ-AG mit
Abrahamsfest u.a. und der drei SprecherInnen Lilia Visnevetska, Beatrix
Ries, Melih Fidan, Hartmut Dreier als Schreiber.

 

CIJ-AG Marl Kreis Recklinghausen                                                     1. Mai 2021

www.abrahamsfest-marl.de

Zum 1. Mai 2021 – Grußbotschaft an den DGB Emscher-Lippe, z.Hd. Mark Rosendahl (und Presse)

Am 1. Mai 2021 grüßen wir als CIJ-AG  = Christlich-Islamisch-Jüdische Arbeitsgemeinschaft Marl /Kreis Recklinghausen die Menschen, die Gewerkschaften und den DGB in unserer Emscher-Lippe Region, im Kreis Recklinghausen.

Als CIJ-AG  arbeiten wir für Frieden der Völker, Kulturen und Religionen, hier vor Ort und schon seit langer Zeit und freuen uns über die gute nachbarschaftliche Kooperation mit dem DGB Emscher-Lippe, z.B. beim jährlichen Abrahamsfest Marl Kreis RE und beim Eintreten gegen politischen Hass und gegen rassistische Spaltung.  Unsere religiösen Überlieferungen verpflichten zur Gerechtigkeit, Frieden und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen/der „Schöpfung“.

„Solidarität ist Zukunft“ stellt der DGB beim 1. Mai 2021 in den Mittelpunkt. Zum zweiten Mal steht dieser Internationale Tag der Arbeit im Zeichen der Corona-Pandemie. Es mehren sich die Stimmen derer, die fragen, wie es in und nach der Pandemie weiter geht. „Solidarität ist Zukunft“ – sagt der DGB heute. Das ist gut. In diesem Sinne erinnern immer mehr Menschen daran, dass eine Gesellschaft mit einem starken Zusammenhalt auch gerade „in der Mitte“  ein Wohlfahrtsstaat mit  Klima-Gerechtigkeit ist. Mit starken Gewerkschaften und auch sozial-ökologisch verantwortungsbewussten Religionen. Das tut Not. Weltweit, in Europa und auch bei uns in der Bundesrepublik Deutschland, zumal in der Emscher-Lippe Region!

Wir danken für Eure Aktivität und grüßen in Dankbarkeit für die Zusammenarbeit beim Auftreten gegen Menschenfeindlichkeit und auch beim kommenden 21. Abrahamsfest mit dem Motto „Utopisches in Krisenzeiten – Gemeinsam unterwegs“.

Im Namen der SprecherInnen Lilia Vishnevtska, Beatrix Ries, Melih Fidan

Gez. Hartmut Dreier (Protokollant)

Zum jüdischen Pessah-Fest (vom 28.3. – 4.4.2021) gratulierten wir von der CIJ-AG Marl Kreis Recklinghausen mit diesem – schön gestalteten – Gruß

Sehr geehrter Dr. Gutkin, lieber Isaac, liebe Jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn,

die Christen und Muslime in der interreligiösen Arbeitsgemeinschaft CIJAG grüßen Sie ganz herzlich zum diesjährigen Pessah. Wir sind traurig, dass wir das Fest nicht in großer Runde mit Ihnen feiern können. Im Laufe der langen wechselvollen Geschichte des jüdischen Volkes hat es aber schlimmere Bedrohungen gegeben und gerade Pessah erinnert an die Erfahrung des Bewahrt-Seins.

Deshalb wünschen wir Ihnen, dass Sie trotz allem im kleinen Kreis Ihrer Lieben das Fest so feiern können, dass die Verheißung der Befreiung Kraft gibt, auch diese Herausforderung zu bestehen und optimistisch nach vorn zu sehen.

Auch wenn die direkten Begegnungen augenblicklich stark eingeschränkt sind, verbindet uns doch der Geist der Geschwisterlichkeit. In diesem Sinne frohe Feiertage!

Im Namen der CIJAG

Herzliche Grüße und Glückwünsche zum Ramadan 2021.

Liebe muslimischen Freundinnen und Freunde, wir möchten Euch von Herzen alles Gute wünschen für die Zeiten im Monat des Ramadan. Als Verantwortliche für die Öffentlichkeit von Seiten des Judentums habe ich gerne die Aufgabe übernommen, das Grußwort zu schreiben und Euch allen in Eure Familien und Moscheegemeinden zu schicken. „In der kommenden Woche beginnt am Montag/ Dienstag – je nach Mondaufgangszeit im Herkunftsland für die Musliminnen und Muslime der Fastenmonat „Ramadan“. Zum Beginn dieser intensiven Fastenzeit wünscht der Zentralrat der Juden allen Muslimen in Deutschland und weltweit einen segensreichen Ramadan! Diesen Wünschen schließen sich die Jüdinnen und Juden in der Christlich/Islamisch/Jüdischen Arbeitsgemeinschaft (CIJAG) Marl Kreis Recklinghausen an. Stellvertretend in der CIJAG schreibt Lilia Vishnevetska: Die muslimische Fastenzeit ist eine Zeit der Einkehr und des Nachdenkens. Es ist aber auch eine festliche Zeit, in der die Familien zusammenkommen und normalerweise von Herzen zum gemeinsamen Fastenbrechen nach Sonnenuntergang einladen. Bereits im zweiten Jahr ist dieses geschwisterliche Zusammensein nur sehr eingeschränkt bzw. überhaupt nicht möglich. Herzlichkeit und Freundschaft, Respekt und gegenseitiges Verstehen hilft uns in unserer Arbeitsgemeinschaft, diese schwierige Zeit mit dem Coronavirus zusammen zu überstehen. Die CIJAG nimmt es aber auch zum Anlass, verstärkt für noch mehr Verständnis zwischen Jüdinnen und Juden, Muslimas und Muslimen zu werben: In thematischen Debatten, wie z.B. zur „Beschneidung“ und zu den „Essensregeln“ wird bewusst, wie viel die Gläubigen im Islam und im Judentum miteinander verbindet. In Verlautbarungen schreibt der Zentralrat der Juden Deutschlands, dass die Religionen künftig noch mehr versuchen sollten, nicht nur in Zeiten, in denen sie gemeinsam bedrängt werden, sondern auch im Alltag aufeinander zuzugehen und mehr Nähe und Vertrauen wachsen zu lassen. Allen Muslimen und Muslimas wünschen Jüdinnen und Juden im Kreis Recklinghausen von Herzen: Einen friedlichen und froh machenden Ramadan voller Zuversicht und Hoffnung unter Gottes Segen!“ Mit dankbaren Grüßen für unsere Freundschaft und Nähe! Lilia Vishnevetska im Namen des ganzen interreligiösen Teams