Online-Veranstaltung des Christlich-Islamischen Forums zum Thema „Religionen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe CIG-Mitglieder,

am 27. Mai 2021 wird von 19.00 Uhr bis 21.00 Uhr eine Online-Veranstaltung des Christlich-Islamischen Forums zum Thema „Religionen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt – Beiträge aus der Politik“ stattfinden. Gesprächspartner/innen der Veranstaltung zur gesellschaftlichen Relevanz des interreligiösen Dialogs sind Politiker/innen von CDU, Grünen, Linke und SPD.

Veranstaltet wird das Podiumsgespräch vom Christlich-Islamischen Forum, einem Gesprächskreis von Vertreter/innen der Kirchen und islamischen Organisationen in NRW unter der Moderation der Christlich-Islamischen Gesellschaft.

Die Anmeldung kann über folgenden Link erfolgen:

https://www.ksi-institut.de/veranstaltung/Religionen-fuer-den-Gesellschaftlichen-Zusammenhalt-Beitraege-aus-der-Politik-2021.05.27/?instancedate

gez. Thomas Lemmen (Köln)

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Christlich-Islamische Gesellschaft e. V.
Tel.: +49 (0)221 1683 4624
geschaeftsstelle@chrislages.de

Homepage: www.chrislages.de
www.christenundmuslime.de

Warnung!

Öffnet ein Gesetz gegen Nazi-Tattoo-Symbole einige Hintertüren zum Verbot von wesentlichen, religiösen Symbolen wie Kopftuch, Kippa, Ordenskleidung?

Inmitten von Sorgen vor eines Tages möglichen fatalen Folgen bei entsprechenden gesellschaftlichen politischen Mehrheiten ist aufmerksames Wirken gegen Alltags-Rassismus hier und heute angesagt.

Schulter-an-Schulter im Alltagsrassismus!

 

Pressemitteilung zur Gesetzesänderung der Bundesregierung zum Erscheinungsbild von Beamtinnen und Beamten

MAI 5, 2021

Kopftuchverbot durch die Hintertür?

Der Koordinationsrat der Muslime (KRM) ist enttäuscht darüber, dass der Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum „Erscheinungsbild von Beamtinnen und Beamten“ ohne Weiteres den Bundestag passiert hat. Die islamischen Religionsgemeinschaften wurden bei der Verbändebeteiligung zum Gesetzesentwurf vom federführenden Ressort im Bundesinnenministerium zu keiner Zeit angefragt, obwohl ein mehr als ein Jahrzehnt langer Dialog mit dem Ministerium des Inneren und den islamischen Religionsgemeinschaften besteht. 

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Eid Mubarak. Ein frohes gesegnetes Fest!

Liebe muslimische Nachbarinnen und Nachbarn, Geschwister im Glauben an den einen Gott unseres Stammvaters Abraham,

Zum Ende des für euch so wichtigen heiligen Monats Ramadan grüßen wir euch von der CIJAG ganz herzlich – Friede sei mit euch!

Möge Barmherzige alle eure von Herzen kommenden Gebete um Frieden, Vergebung und Versöhnung erhören, möge seine Zusage, immer bei uns zu sein, euch die Angst vor der Zukunft nehmen.

Wir wissen um eure überbordende Gastfreundschaft in „normalen“ Zeiten und nehmen sie auch unter den Einschränkungen in der Pandemie als gegeben, habt vielen Dank!

Die Zeit des Fastens liegt nun hinter euch aber Ramadan ist ja nicht nur mit Verzicht verbunden, sondern auch mit Befreiung, mit Freiheit von allem, was ein gutes Miteinander, ein menschenwürdiges Leben auf dieser unseren gemeinsamen Erde hindert oder unmöglich macht.

Auch die Pandemie hat uns deshalb nicht getrennt, sondern vielmehr zusammengebracht. Wir haben erfahren, dass der Zusammenhalt durch viele gute Gedanken, Gespräche, Online-Treffen auch ohne Berührung gestärkt worden ist. Und uns verbindet immer auch und immer mehr die Verantwortung und der Einsatz für ein verständnisvolles friedliches Miteinander in unserer Nachbarschaft, in der Stadt, in unserm Land und der Welt.

Unser diesjähriges Abrahamsfest wird unser Bewusstsein noch einmal schärfen für das, was nötig ist an Veränderung, um unsern jungen Menschen und den zukünftigen Generationen ein gutes Leben in einer gesunden Umwelt zu ermöglichen. Wir werden merken, wie sehr uns der Zusammenhalt stärkt für die Aufgaben, die vor uns liegen.

Zum Ende des Ramadan, wenn die Gemeinschaft gefeiert wird, werden einige von euch aber auch schmerzlich die Lücken spüren, die der Verlust von lieben Familienmitgliedern oder Freunden im vergangenen Jahr hinterlassen hat – ganz gleich, was die Ursache für ihren Tod war. Möge der Ewige euch trösten mit der Zusage, dass sie bei ihm geborgen sind.

Wir wünschen euch nun – trotz allem – ein fröhliches Fastenbrechen und den Kindern ein wunderbares Zuckerfest! Und wenn das Wetter es zulässt, draußen in größerer Runde zu feiern, eine gute Gemeinschaft mit einem kleinen Vorgeschmack auf das Paradies.

Im Namen der jüdischen und christlichen Geschwister der CIJAG

Heidi Blessenohl

Erich Fried

gestaltet von Werner Eisbrenner (Marl).


E.Fried: Erich Fried wurde vor 100 Jahren am 6.Mai 2021 in Wien geboren
und ist einer der einflussreichsten (politischen) Dichter der jüngeren
Gegenwart. Er starb am 22.Nov. 1988. Oft hat er auch Marl besucht.