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Hartmut Dreier

Für den ESM-Gemeindebrief August und September 2019

Feste in unserer Nachbarschaft:

  1. – 14. August 2019 Opferfest , Id-ul-Adha (arabisch), Kurban Bayram (türkisch): Das Opferfest gilt als das höchste islamische Fest Es bildet Höhepunkt und Abschluss der Pilgerfahrt nach Mekka. - Das Opferfest erinnert an Abraham/Ibrahim, der dem Koran zufolge im Traum sah, er solle im Auftrag Gottes seinen Sohn opfern. Er wollte es vollziehen aber im letzten Augenblick sprach ihn Gott an, es zu unterlassen – und einen Widder zu opfern. Um welchen Sohn dreht sich diese Geschichte? Im Islam ist Ismail der Sohn, im Judentum und Christentum ist es Isaak. Diese – gemeinsame - Geschichte in den Heiligen Schriften der Juden, Christen und Muslime schärft ein: Es soll kein Mensch geopfert werden – auch das Reden von Verkehrsopfern, Kriegsopfern usw ist oberflächlich und falsch. – Zum Opferfest schlachten Muslime ein Tier; das Fleisch wird zu je einem Dritte in der Familie, bei Besuchen und durch Bedürftige verzehrt. Es wird – zumal in städtischen Zusammenhängen – auch durch Geldspenden ersetzt.

Auch in Marl besuchen sich Menschen zum Opferfest; Einladungen werden auch an (christliche) Nachbarn ausgesprochen. Es ist gute Sitte, Muslimen zum Opferfest zu gratulieren – auch ganz spontan auf der Straße oder vor dem Haus.

CIAG Marl Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl

Kontakt: die drei Sprechinnen: Lilia Vishnevetzka – Beatrix Ries – Intisar Saif, dazu alle weiteren Verantwortlichen, u.a. Hartmut Dreier

Gruß zum Opferfest am 11. – 13. 8. 2019

Die Christlich-Islamische Arbeitsgemeinde Marl CIAG Marl gratuliert den muslimischen Nachbarn und den muslimischen Moscheegemeinden und Vereinen herzlich zum derzeitigen Opferfest.

  

Fotos: Jens Flachmeier

Unter dem Motto "Abraham to go:Interreligiöses Gespräch" bekam das erfahrene Team des Abrahamhauses aus Marl jetzt die Gelegenheit einen -wie stets sehr praxisorientierten - Workshop beim Deutschen Ev.Kirchentag in Dortmund durchzuführen.

Am Freitagabend trafen sich rd. 45 Kirchentagsteilnehmer*innen im Vortragsraum der DASA(Arbeitswelt Ausstellung),die für die Dauer des Kirchentages zum "Zentrum für Christen und Muslime" geworden ist, um unter Moderation des Abrahamhausteams über  Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten der drei Religionen ins Gespräch zu kommen. Die eigens dafür nach Dortmund transportierte und aufgestellte Ausstellung des Abrahamhauses bot einen eindrucksvollen und motivierenden Rahmen für einen intensiven und anregenden Austausch. Nach drei sehr kurzweiligen Stunden konnten alle Beteiligten den Kirchtagsabend mit guten Impulsen für die Weiterarbeit beschließen.

Fazit: Der "Kirchentagsauftritt" war rundum gelungen, was nicht zuletzt durch viele zufriedene Gesichter in den Reihen der Teilnehmenden abzulesen war.

Für das Abrahamhausteam

Jens Flachmeier