MARL. Die Veranstaltungsreihe beginnt am 6. September.

Workshops, Begegnungen und Vorträge runden das Programm ab.

Jürgen Wolter, Medienhaus Bauer (Marl)

 

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Das Opferfest ist eines der beiden großen Feste im Islam. Es geht dabei um das Opfer des Sohnes, zu dem sich Abraham aufgerufen fühlte und das nach göttlichen Einspruches nicht stattfinden durfte. Denn kein Mensch soll geopfert werden. Dies gilt immer, auch wenn gedankenlos von Verkehrsopfern, Kriegsopfern die Rede ist - auch heute. Die Abrahams-religionen haben diesen Gedanken gleichermaßen im Kernbestand. Auch wenn es in der Ausgestaltung Unterschiede gibt: im Judentum und Christentum steht Abrahams Sohn Isaak, im Islam Abrahams Sohn Ismael, im Zentrum der Überlieferung. 

Das 20. Abrahamsfest Marl/Kreis Recklinghausen beginnt am Sonntag, 6.Sept. 2020 um 17 Uhr mit dem Auftakt in der Synagoge, Am Polizeipräsidium 3, 45657 Recklinghausen. Wegen Corona gelten eingeschränkte Anzahl der Plätze und der Teilnehmenden. Daher wird um Anmeldung gebeten: Jüdische Kultusgemeinde Kreis RE: Tel. 02361 – 15 136. Die ganze Veranstaltung wird gefilmt und zeitversetzt ab 20 Uhr gesendet auf Youtube und www.abrahamsfest-marl.de. Im Auftakt wirken u.a. mit: 3 Jugendliche aus den drei Religionen zu Sorgen und Wünschen. Die Regierungspräsidentin Dorothee Feller (Münster/W) spricht über „Zusammenleben über alle Grenzen hinweg“. Instrumentales Begleitprogramm mit Musik aus Judentum, Christentum und Islam. Anschliessend Gespräche am koscheren Buffet.