CORONA

Was tun bei Verdacht?

Mehrsprachige Infoblätter der Johanniter Unfallhilfe - englisch, dari, arabisch, farsi, türkisch, russisch, italienisch, französisch abrufbar über den BUMF

https://b-umf.de/p/mehrsprachige-informationen-zum-coronavirus/

Hallo Ihr Lieben,

vielen lieben Dank für Eure schönen Grüße zum Ramadan-Fest. Ich werde es selbstverständlich weitergeben an Vorstand und Gemeinde.

Es fühlt sich sehr gut an, sich gegenseitig zu deren besonderen Tagen zu beglückwünschen. Auch der Vers ist sehr bedacht gewählt, vielen Dank dafür. Im Bezug auf Corona (ich mag das Wort nicht mehr aussprechen) sind wir alle als religiöse Gemeinschaften mit sehr gutem Beispiel vorgegangen - so denke ich -. Bevor es die behördlichen Vorgaben gab, haben wir jede Organisation für sich ein Sicherheitskonzept gemacht und unsere Häuser für gemeinschaftliche Gebete nicht geöffnet. Nach den ersten Lockerungen haben wir ebenfalls auf der Basis einer Sicherheitskonzeption schrittweise unsere Gebetshäuser für gemeinschaftliche Gebete wieder geöffnet, mit Bedacht und Sorgfalt.

Damit haben wir (Kirchen, Synagogen, Moscheen) gezeigt, dass wir uns nicht nur mit dem Leben nach dem Tode beschäftigen ... Nein ... wir sind mitten im Leben und eine zentral wichtige Stütze für und mit den Menschen, mit allem was wir machen und das ist Gut! Leider erfahren wir Sachen von denen nicht-Muslime all zu oft nichts mitbekommen. Anschläge, Drohbriefe, Zerstörung von Einrichtungen und und und ... Auf Grund meiner bundesweiten Funktion (ehrenamtlich bei DITIB, ergänzt von H.D.) bekomme ich Nachrichten aus der ganzen Bundesrepublik. So ist der jüngste Angriff erst gestern passiert mit einem äußerst beleidigendem und erniedrigendem Schreiben an eine Moschee in Duisburg. Ich füge das Schreiben hier NICHT bei. Es ist zu beleidigend. Denn heute möchte ich lieber an ein vorbildliches Verhalten von vor 55 Jahren erinnern. 1965 durften Muslime am 03.02.1965 im Kölner Dom das Feiertagsgebet verrichten. Hierzu hatte der Vorstand des Doms Ihr Einverständnis erklärt. Beim Verlassen des Dom´s spendeten die Muslime Geld für den Köln´er Dom als Dank für diese großartige Geste und es kam ein hübsches Sümmchen zusammen. Diesen Geist wiederzubeleben - was zweifelsohne für alle nur gut sein kann - sollte unsere Vision sein. In diesem Sinne bedanke ich mich nochmal für die Gewählten Worte und Grüße alle ganz herzlich.

Muhammet

(email: "Catmak, Muhammet" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>)