CORONA

Was tun bei Verdacht?

Mehrsprachige Infoblätter der Johanniter Unfallhilfe - englisch, dari, arabisch, farsi, türkisch, russisch, italienisch, französisch abrufbar über den BUMF

https://b-umf.de/p/mehrsprachige-informationen-zum-coronavirus/

Fotos: Werner Eisbrenner (Marl)  Mehr Fotos im Album oder auf das Foto klicken

"Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!" Mit diesen Schwüren in den KZs in der NS-Diktatur 1933 - 1945, mit diesen Weckrufen seit der Befreiung am 8. Mai 1945 wurde am Freitag, 8. Mai 2020 auf dem Rathausplatz in Marl gemahnt und erinnert.

Die "Marler Wege zum Frieden" hatte eingeladen. 40 Personen mit den
üblichen Corona-Regulierungen waren auch offiziell erwartet und kamen.
Dazu waren im weiteren Umfeld weitere Zuschauer zur Stelle.
75 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges: Das war der Anlass zu dieser
"Stillen Mahnwache" in der Tradition der "Frauen für den Frieden" während
der Auseinander- setzungen gegen die Nachrüstung der Bundeswehr/der NATO
Anfang der 1980er Jahre bzw der "Mütter in Schwarz" gegen
Militär-Faschismus in vielen Ländern in Lateinamerika.
Dank der sehr guten Vernetzung der demokratischen und kritischen Menschen
in Marl, die sich für Vielfalt, Respekt und Kooperation einsetzen, passte
dieses Format, das in nur wenigen Tagen erarbeitet war. Bürgermeister
Werner Arndt begrüßte die Versammlung, Ulla Fries-Langer als Sprecherin
der "Marler Wege zum Frieden" erläuterte die Verabredungen mit dem
Ordnungsamt.
Auch die CIJ-AG/Abrahamsfest Marl zeigte Präsenz - u.a. durch das Banner
"Frieden - der Kulturen, Religionen und Völker" vorne auf dem Creiler
Platz zu Füßen der Skulptur "Non Violence" von Carl Fredrik Reuterswärd.