CIAG

Seit 2005 läuft in Nordost-Afghanistan die Mädchenschule erfolgreich.

  


Vor 15 Jahren finanzierten - alternativ zum Krieg in Afghanistan - Marler
Menschen und Gruppen in Nordost-Afghanistan eine 11klassige Mädchenschule
im Provinzort Shiratala bei der Stadt Dash-e Qual. Mit Freiwlligen von
dort und freiwlligen deutschen Bauleuten der Hilfsorganistaion Cap Anamur
(Köln) entstand 2005 dort die Schule. Die dortigen örtlichen Kräfte
schufen übrigens direkt daneben gleichzeitig eine zweite Schule, eine
Schule für Jungen. Beide Schulen haben bis heute Bestand.Durch unsere
Öffentlichkeitsarbeit kam es in 2016 und 2017 zu einer weiteren
Spendenaktion, die insgesamt 4.500 Euro erbrachte, um die in die Jahre
gekommene Mädchenschule in Shiratala zu renovieren. Wir bekamen jüngst
Fotos von dort und ermutigende Berichte, dass der Einsatz des am 12. Dez.
2001 im "intercent" Marl gegründeten "Marler Aktionskreises
Afghanistanhilfe" bis heute Früchte trägt. "Wir danken allen, die durch
die jüngsten Spenden dazu beigetragen haben. Und wir bleiben dran", sagen
Ulla Fries-Langer ("Terres des Femmes") und Hartmut Dreier (CIAG Marl =
Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl), zwei der Initiatoren des
Marler Aktionskreises Afghanistanhilfe. Dieser erreichte es mit Mustafa
Akpinar, Ömer Ceylan, Bernhard Weinmann, Christa und Detlef Heinen und
weiteren Aktiven, dass damals Einzelne, Schulen, Kirchen,
Moscheegemeinden, politische Parteien in Marl 24.000 Euro für die
Errichtung der Mädchenschule in Shiratala bei Dasht-e Qual aufbrachten.
"Terres des Femmes" bleibt seit Jahren für diese Schule aktiv. Zum Erfolg
trugen seiner Zeit öffentliche Veranstaltungen in Marl bei mit: Christel
Neudeck, Günter Wallraff, Rupert Neudeck, Heide Wieczorek-Zeul. Bei
Kontakten mit Christel Neudeck und Heide Wiczorek -Zeul im Herbst 2017
wurde deutich, dass sie sich gerne an die Aktivitäten in Marl für diese
Mädchenschule erinnern. Christel Neudeck ist Schirmfrau des derzeitigen
17. Abrahamsfestes in Marl.

Hartmut Dreier

 


 

Danke an Christian Grube vom KBC

 

 

 

 


 

Internationale Frauengruppe im Hindu-Tempel Hamm:

regelmäßig im Ev. Gemeindehaus der Kulturen an der Pauluskirche trifft, den Hindu-Tempel Sri Kamadchi Ampal in Hamm/Westf. Sie wurden vom Priester und vom Vorstand herzlich empfangen. Im Bild sind einige Teilnehmerinnen zu sehen. Anschliessend ging es weiter zum Westfalenpark in Dortmund. Diese Gruppe kooperiert mit der CIAG Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl.


 

Ölringen - ein seltener Sport aus der osmanischen Zeit - zum 11. Mal in Marl.

Am 28. - 30. April 2017 auf der Festwiese in Marl-Brassert. Initiiert und getragen wird dieses beliebte Volksfest in Marl von der Kuba-Moschee Marl.

 

Foto: Kuba-Moschee


 

Familienausflug ins Münsterland im Spätsommer 2016

 

Familien aus Marl, die mit der CIAG Marl verbunden  
sind, machten sich im Früh-Herbst 2016 auf ins Münsterland. Sie besuchten  
in Nottuln bei der evangelischen Kirche  den Garten mit biblischen Bäumen  
und Pflanzen, am katholischen Kloster Gerleve den Kinderspielplatz und in  
dem schönen Dorf Lette das Glasmuseum. Die Stimmung dieser Ausflugsgruppe  
war sehr gut. Der Internationale Frauenkreis, der zu diesem Ausflug  
eingeladen hatte,  trifft sich monatlich einmal - meist am ersten  
Donnerstag im Monat - vormittags zum Frühstück mit aktuellen Themen im  
Gemeindehaus der Kulturen an der Pauluskirche, Römerstr. 59, 45772 Marl.  
Kontakt: Almtuh Dreier (tel. 02365 - 42076)  und Sevim Altiok.


Der aktuelle Flyer ist als PDF da zum herunterladen

Flyer_Ciag_05_2015.pdf

 

Pressemitteilung der Stadt Marl

Türkische Austauschschüler erkunden das Ruhrgebiet

 

Hoş geldiniz! – Herzlich willkommen im Rathaus hieß es am Montag (01.06.), als  Bürgermeister Werner Arndt die Schülerinnen und Schüler der Zeynep-Kamil-Meslek-Ve-Teknik-Berufsschule aus Instanbul begrüßte.

 

Die 14 Jugendlichen sind eine Woche lang an der Martin-Luther-King-Schule (MLKS) in Marl zu Besuch und arbeiten mit ihren deutschen Gastgebern an dem Projekt „Jugendlicher sein im Ruhrgebiet – eine Annäherung an Facetten des Wandels“. Begleitet von Bernhard Weinmann, Lehrer an der MLKS, besichtigt die Gruppe u.a. den Dom und das Römisch-Germanische Museum in Köln, den Moviepark in Bottrop, den Chemiepark in Marl, das Gasometer in Oberhausen, die Veltinsarena Gelsenkirchen und das Schloss Nordkirchen.

 

Bei dem Empfang im Rathaus übereichte Schulleiterin Nursen Baykan gemeinsam mit ihren Kollegen Cigdem Bingöl, Funda Bayyigit und Saban Oral die traditionelle türkischen Süßigkeit „Lokum“. Als Dolmetscherin stellte sich Türkan Yesil vom Jugendkulturzentrum KunterBuntes Chamäleon zu Verfügung.

 

Bereits seit 15 Jahren organisiert die Martin-Luther-King-Schule Austauschprogramme mit türkischen Schulen. Im November 2014 besuchten die Marler Schülerinnen und Schüler die Metropole Istanbul. Unterstützt wird der Austausch vom Institut für Berufliche Bildung, der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke, dem Förderkreis der MLKS sowie der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft.

 


 

Hier der Flyer für das Abrahamsfest 2014 als PDF zum herunterladen.

 


 

Pressebericht:

Die Internationale Frauenfrühstücksgruppe, die sich monatlich einmal im Gemeindehaus der Kulturen an der Pauluskirche Marl-Hüls trifft, besuchte die Zeche Zollern in Dortmund-Bövinbhausen und das Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop sowie daneben die Friedenskirche mit der Binnenschiffergemeinde um den kreativen Pastor Horst Borries und sein
engagiertes Team. Dieser Tagesausflug fiel auf das Wochenende zum Tag des Offenen Denkmals und vertiefte bei sehr guten Führungen die Kenntnis über das Ruhrgebiet beim Besuch der Zeche Zollern und des Schiffshebewerkes, beide  Weltkulturerbe der UNESCO. Und dem Miteinander in dieser Gruppe tat es auch gut. Zwei Fotos: die Teilnehmenden in der Zeche Zollern und vor der Friedenskirche, einige fehlen auf dem Bild. Unterstützt wurde der Ausflug von der Christlich-Islamischen Arbeitsgemeinschaft Marl, konkret von drei Ehemännern bei der Autofahrt
durch das Ruhrgebiet.

      

 

 


 

Erfolgreiche Planungen in Giresun am Schwarzen Meer/Türkei

Hubert Schulte-Kemper, Ergin Baytemür, Adnan Saglik und Hartmut Dreier
trafen auch den Gouverneur Dursun Ali Sahin und den Regierungsbeauftragten für
die östliche Schwarzmeerküste Ekrem Yüce in Giresun. Offene Türen,
offizielle Beauftragungen, Planungen für die Zukunft

Wirtschafts- und Finanzexperte Hubert Schulte-Kemper, Pfarrer i.R.  Hartmut Dreier, Brückenbauer zwischen Marl und Giresun Adnan Saglik aus Marl und der Unternehmer Ergin Baytemür aus Bottrop klärten auf Einladung des Gouverneurs Dursun Ali Sahin im Bezirk Giresun am Schwarzen Meer/Türkei künftige Kooperation im Rahmen der neuen Initiative „Phönix Fliegt! Ruhrgebiet und türkische Schwarzmeerküste
Hand in Hand“. 

Mit ausdrücklicher Rückendeckung von Ekrem Yüce, dem Beauftragten und Präsidenten der türkischen Regierung in Ankara für die Regionale Entwicklungsadministration Östliches Schwarzmeer-Projekt wurde am 18. Und 19.Juni 2012 in Giresun vereinbart:

1. Wirtschaft:Im Herbst 2012 gibt es im „Ruhrturm“ in Essen eine Leistungsschau mit Wirtschaftskonferenz. Wirtschaftliche Produkte wie Haselnüsse, Tee,Kirschen und weiterverarbeitende Maschinen, Textil, Fischkonserven, dazu: Bildungsmäßige und
Wissenschaftliche Projekte und touristische Angebote am den Stränden vom Schwarzen Meer und im nahen, 2000 m hohen Bergland werden im Herbst eine Woche lang in Essen vorgestellt und mit deutschen Partnern und Investoren in Verbindung gebracht. Gouverneur Sahin und Regierungsbeauftragter Yüce erklärten, die Region am türkischen Östlichen Schwarzen Meer sei der gegebene Partner für das Ruhrgebiet in Deutschland. Man wolle keine Arbeitsplätze abwerben, aber statt
deutscher Investitionen in China läge die Region am türkischen Schwarzen Meer in/ für Europa nahe. Und Kooperation würden nicht nur die geschichtlichen und kulturellen Verbindungen zwischen der europäisch orientierten Türkei stärken sondern von diesem Austausch würde auch das Ruhrgebiet profitieren – mit seinen Einwanderern vom Schwarzen Meer, ihrer Aktivität hier im Ruhrgebiet, ihrer Kompetenz bezüglich türkischer und deutscher Gepflogenheiten und dank enormer
Subventionen durch den türkischen Staat. - Hubert Schulte-Kemper wurde als(ehrenamtlicher) Beauftragter für diese wirtschaftliche Kooperation im Blick auf die o.g. Planungen im „Ruhrturm“ (seiner Firma Fakt.AG) in Essen beauftragt . Schon in kürze wird das weiter konkretisiert, wenn Experten aus Giresun ins Ruhrgebiet kommen.Gouverneur Sahin erklärte, er habe 200.000 qm Gewerbegebiet für
Investitionen aus dem Ruhrgebiet in Giresun reserviert.

2. Gouverneur Sahin und Regierungsbeauftragter Yüce erklärten wiederholt, dass sie auch Bildung und Kultur/Religion im Blick haben. Beide kennen die Christlich-Islamische Arbeitsgemeinschaft Marl (CIAG Marl), zuletzt durch den Besuch einer hochkarätigen Delegation aus Giresun in Marl, im Kreis Recklinghausen Ende April 2012. Zudem durch den Schulaustausch zwischen der Martin Luther King Schule Marl und dem von dort wirksamen Jugendkultur-Projekt „Kunterbuntes Chamäleon“, das
auch in das Programm „Soziale Stadt Hüls-Süd“ integriert ist und dessen Träger die Ev.SchülerInnen-Arbeit in Westfalen (Hagen-Berchum) ist. Schon im Herbst 2012 wird eine Schulklasse der Martin Luther King Schule im Berufsgymnasium Anadolu Lisisi Giresun-Kesab sein. Gouverneur Sahin regte auch ein Workcamp an. „Wir können nicht genügend Bäume pflanzen!“, rief er aus. Und zum Abschluss all dieser Planungen wurde auf seine Einladung hin am 19.5. in seiner Residenz ein „Jesus-Baum“ gepflanzt, ein Sequoia Mammutbaum - analog dem Abrahamsbaum, der im Oktober 2009 als Zeder des Libanon vor dem Verwaltungszentrum des Gouverneurs in Giresun gepflanzt wurde. Er regte an, in Marl einen „Mohammed-Baum“ zu pflanzen.

3. In allen Planungen (18. und 19.Juni 2012) spielten interkulturelle, interreligiöse Themen eine wichtige Rolle. In Giresun beobachtet man aufmerksam das jährliche Abrahamsfest in Marl und fragt nach Übertragbarkeit ans Schwarze Meer, wo christliche Spuren unübersehbar sind. Der Mufti von Giresun empfing mit dieser
Fragestellung die 4-köpfige Delegation. In wunderbar sanierten, denkmalsgeschützten Häusern (aus früherem christlichen Besitz) in
Giresun fanden Besprechungen statt. Professorin Beyza Bilgin, die in den vergangen Jahren viel auch im Ruhrgebiet wirksam war, hat beim Mufti einen guten Namen. Einer seiner Imame hat viele Jahre lang als Auslands-Imam in Kopenhagen gewirkt und ist sachkundig im Interreligiösen/(interkulturellen Dialog“. In Giresun würde ein regional angepaßtes Abrahamsfest große Unterstützung finden.

Solidarität und was vorm Herzen kommt, hat Wirkung: Adnan Saglik und Hartmut Dreier waren sehr beeindruckt, weil der Regierungsbeauftragte Ekrem Yüce ihr guter Freund ist seit dem fürchterlichen Erdbeben im Marmara-Gebiet östlich von Istanbul im August 1999, wo die CIAG Marl mit den Moscheen und vielen Schulen und Kirchen in Marl 300 000 DM Hilfe organisierten und wo Ekrem Yüce als Bezirsbürgermeister in
Adapasari lange Zeit kooperierte und auch einmal nach Marl kam. „Was
wir wirklich von Herzen und solidarisch tun, hat immer Folgen“, sagt
Hartmut Dreier heute.

 


Besuch aus Giresun

19 Erwachsene aus der türkischen Kreis-Stadt Giresun am Schwarzen Meer – darunter der Gouverneur, der stellvertretende Bürgermeister und die Universitätsrektorin  – besuchen Marl, treffen Landrat Süberkrüb und Verantwortliche in Marl und Waltrop. Auf dem Programm stehen auch  die Synagoge, der Teilchenbeschleuniger der Ruhr-Universität, die Merkez-Moschee in Duisburg und in Köln der Dom und das islamische Zentrum  DITIB Deutschland.

Eine hochkarätige Delegation aus der Kreisstadt Giresun am Schwarzen Meer in der Türkei besucht auf Einladung der CIAG Marl unsere Stadt und den Kreis Recklinghausen, vom 22. – 27.April 2012.

Delegationsleiter ist der Gouveneur Dursun Ali Sahin vom Kreis Giresun. In der Delegation sind vertreten der stellv.Bürgermeister von Giresun, die Rektorin der Universität Giresun, der Schulleiter vom Anadolu Liceci Giresun-Kesab (mit ihren Verbindungen zur Martin Luther King Schule und zum „Kunterbunten Chamäleon“), Frauen und Männer aus Bildung, Wirtschaft, Tourismus und auch aus den beiden Parteien AKP und CHP. Sie wohnen  bei Gastfamilien. Der Besuch steht unter der thematischen Fragestellung, wie der Strukturwandel hier im nördlichen Ruhrgebiet und im Gebiet von Giresun gestaltet werden kann, welche Rolle  dabei Staat, Stadt und Zivilgesellschaft und die Religionen spielen. Die Reise dient auch der Zusammenarbeit. Am ersten Tag – Sonntag, 22.4. – werden sie von ihren Landsleuten aus Giresun, die längst im Ruhrgebiet leben, in Mühlheim/Ruhr empfangen. Am Montag, 23.4. geht es um Marl: Besuch vom Chemiepark/infracor, Empfang im Rathaus (stellv. Bürgermeister Schwärtzke) und abends bei der IGBCE, dazwischen ein Extra-Besuch im Skulpturenmuseum Marl. Dienstag (24.4.) ist mit Landrat Süberkrüb ein Termin im Kreishaus, danach geht es zur Synagoge und abends teilt sich die Delegation: die einen sind bei der Bürgermeisterin in Waltrop (Waltrop plant eine Partnerschaft mit der Stadt Görele im Kreis Giresun); die anderen diskutieren mit Herrn Hubert Schulte-Kemper in Marl. Am Mittwoch (25.4.) geht es zur Ruhr-Universtität Bochum mit ihrem Teilchenbeschleuniger in der Nuklearphysik, dem Schülerlabor und zum Rektorat. Nachmittags besucht die Delegation den muslimischen Gebetsraum und die christliche Kapelle in der Paracelsusklinik. Am Donnerstag (26.4.) geht es nach Duisburg zur Merkez-Moschee und weiter nach Köln zum Kölner Dom, anschließend zur Baustelle der neuen DITIB-Moschee und abends folgt in der DITIB-Zentrale ein Empfang. Am Freitag ist Rückflug.

Auf dem Programm steht auch ein Blick auf den „Abrahamsbaum“ am Rathaus (diese Zeder des Libanon wurde gepflanzt beim letzten Giresunbesuch 2007) und ein Offener  Abend in der Fatih-Moschee am Mittwoch (25.4.)

Dieser Delegationsbesuch wird unterstützt von der Ev. Kirche Westfalen, dem Institut Kirche und Gesellschaft in Villigst (u.a. Ev. Sozialseminare) und dem Kirchenkreis Recklinghausen.